Panamericana – der erste Teil

Vorbereitungen

Soll man vom Süden in den Norden fahren? Oder genau umgekehrt, also von Alaska Richtung Süden? Die Karte vom ersten Eintrag unseres Reiseblogs endet ja in Panama. Dort unten scheint die längste Straße der Welt eine Unterbrechung zu haben. Wenn man Bing oder Google Maps glauben darf. Also Stand heute planen wir Alaska bis zum südlichen Teil von Südamerika, sprich Argentinien. Und das in mehreren Schritten. Und wegen der großen Entfernungen wollen wir uns ein Camping-Mobil mieten. Sind ja nicht mehr 20.

Wenn man von Alaska spricht, fallen einem vielleicht zwei Städte ein, nämlich Anchorage und Fairbanks. Und nur ganz wenige wissen etwas von Dead Horse, einem Flugplatz im Norden von Alaska, wo Öl gefördert wird. Hier beginnt oder endet die längste Straße der Welt. Nun gibt es ein paar Airlines, die tatsächlich von Frankfurt direkt nach Alaska fliegen. Ohne Zwischenlandung. Andere fliegen mit einem Zwischenstopp. Rückblickend von meinen früheren Aufenthalten bei Microsoft in der Nähe von Seattle habe ich zuerst darüber nachgedacht, die Lufthansa 490 zu nehmen. Fliegt jeden Tag von Frankfurt direkt nach Seattle. Dort dann durch die Einwanderung und dann mit der lokalen Fluglinie Alaska Air in den Norden.  Bis dann unser Reisebüro mir eine Condor Verbindung übermittelte, direkt von Frankfurt nach Anchorage. Dann mit dem Wohn-Mobil über Fairbanks Richtung Kanada bis nach Seattle. Diese Richtung ist deshalb für uns interessanter, weil, sollten wir früher am Ziel sein, die Freizeitmöglichkeiten in Seattle doch größer sind als in Fairbanks oder Anchorage. Jetzt gilt es noch das Wohnmobil zu mieten. Aber zuerst muss der Urlaub eingereicht werden. Wurde genehmigt. Es sind ja noch 120 Tage. Wenn man den weltweiten Einträgen im Internet Glauben schenken mag, viel zu spät zum Buchen. Wir wollen aber nicht noch ein Jahr warten. Werden ja nicht jünger. Auch im heutigen Internet-Zeitalter gibt es noch Reisebüros, und ja wir haben früher darüber gebucht. Anne H. hat uns dann auch für den Anfang weitergeholfen, aber eine Seite, die ich im Internet gefunden hatte, war von den Preisen fast nicht zu schlagen. Dieser Shopbetreiber hatte, nennen wir es, ein minimalistisches Shop-System. Hintergrund dafür ist, dass noch nicht zu jedem Caravan-Anbieter eine technische Anbindung existiert. Und so war es dann auch. Der Vermieter hatte zur gewünschten Zeit kein Fahrzeug mehr zur Verfügung. Ratschlag: So früh wie möglich buchen. Ein alternativer Anbieter hatte das gewünschte Fahrzeug ebenfalls nicht (mehr) im Angebot, also mussten wir eine Kategorie nach oben. Nachdem diese Buchung dann festgelegt war, konnten wir auch die Flüge (Frankfurt – Anchorage und Seattle – Frankfurt) buchen. Und da man eine Fahrzeugübernahme nach den 9 h Flug nicht am gleichen Tag durchführen kann, auch noch ein einfaches Hotelzimmer in Downtown Anchorage.

Bei der Buchung haben wir die bestmögliche Unterstützung von diesem Spezial-Reisebüro erhalten. Dort sind die Mitarbeiter von 10:00 Uhr morgens bis 22:00 am Abend telefonisch zu erreichen. Auf jede Frage habe ich per Mail oder am Telefon eine Antwort erhalten. Wir werden also mit C25 des US-Anbieters Cruise America unterwegs sein. Vom Fahrzeug gibt es komplette Videos, so dass wir schon von Deutschland aus eine virtuelle Einweisung durchgeführt haben.  Das Wohnmobil ist groß genug, dass wir darin auch eine Party feiern können. Ein Gasherd, eine Mikrowelle ist an Bord, ebenso ein großer Kühlschrank, alles angetrieben vom eigenen Generator, der das Fahrzeug mit 110 Volt Strom versorgt. An das doch von europäischen Camping-Mobilen abweichende Abwasser-System und deren Entsorgung habe ich mich schon im Video anfreunden können. 2 Doppelbetten, Dusche mit Toilette und eine Klimaanlage vervollständigen das Wohnmobil. Nicht zu vergessen, die Versicherung. Auch gegen Steinschlag. Gewappnet für die Straßen von Alaska und Kanada. Das Wohnmobil ist also gebucht, genau wie die Flugverbindung. Und es sind noch knapp drei Monate Zeit, bevor es losgeht.

Fortsetzung Panamericana Teil 1 – Vorbereitungen

Weitere Links

Panamericana Streckenverlauf
C25 Cruise America Video deutsch
C25 Cruise America Video deutsch
Renters Orientation (englisch)  grundsätzliche… !!
CRD International
American Tours Rocky Mountain Adventure
Wohnmobil Preisvergleich

Planning the Great Alaska Road Trip by RV

Alaska RV Trips

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Ein Kommentar zu „Panamericana – der erste Teil

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