Tag 2: Anchorage – Seward

20.07.18. Der Jet Lag hat es in sich. Kennt jeder, der schon einmal mehrere Zeitzone überflogen hat. Immer wenn ich auf dem MVP Summit in Redmond in der Seattle Zone war, weckten mich die WhatsUp Klingeltöne mit den Aufrufen der Kollegen, sich hier oder da zum Joggen oder Frühsport einzufinden. Um 3:30 Uhr. Heute war es meine Frau. Gut, der Bericht will ja noch geschrieben werden. Bed & Breakfast. Das Frühstück war gut. Ein Riesen-Muffin, eine Banane, Orangesaft und Kaffee. Unsere Vermieterin, an diesem Morgen etwas ruhiger, hat uns dann zur Übergabe-Station von Cruise America gefahren.

Wir waren eine Stunde zu früh da, aber das war ganz gut so. Wer sich ein RV (Camping-Mobil) mietet, sollte sich anmelden. Und das habe ich am Vortag getan. Ein Anruf. Fertig. Koffer in den RV. Und los. Zu Fred. Fred Mayer. Und hier zahlt sich aus, wie gut man sich zu Hause vorbereitet hat. Meine Frau hat diverse Einkaufslisten vorbereitet, und mit einem großen Einkaufswagen ging es dann los. Nicht wie zu Hause, wo man genau weiß, wo sich etwas befindet. Hier konsequent: Einen Gang runter, einen Gang hoch. Entdecken, identifizieren, Aus dem Regel nehmen. Abhaken. Nach 3 Stunden war der Wagen voll und unsere Urlaubskasse schrumpfte um 160 $. Einmal Tanken und wieder 100 € weniger. Aber Dank dem Nichtrauchen auch wieder gespart. Knappe 100$ wollen die hier für eine Stange schwarze oder schwarzgrüne Marlboro.

Die Reise geht erst mal in den Süden. Nach Seward. Zum Warmwerden mit dem V8. Macht Richtig Spass mit diesen Hubraumgrößen zu fahren. Es hat nicht lange gedauert. In unserer Richtung treffen wir einen RV nach dem anderen. Und wenn einem übergroße RV entgegenkommen, denkt man, es könnte ein Bus sein. Meistens ist es aber ein Super Duper in der Seite auch noch ausfahrbarer RV. Wir haben noch nie so viele Campingbusse gesehen, wie auf den ersten 138 Meilen. Das erste Kreuzfahrschiff haben wir dann in Seward im Hafen liegen sehen. Zusammen mit den ersten zwei Fischottern.  Wie ich oben schon geschrieben habe, ein RV nach dem anderen. So auch auf den ersten Camping-Grounds. Dort gibt es auch keine Personen mehr, die kassieren, sondern elektronische Zahlstationen, wie bei uns die Parkautomaten. Etwas abseits haben wir dann noch einen fast leeren Camping Ground gefunden. Die Zahlstation war hier eine alte Kasse, festgebunden mit einer rießigen, rostigen Kette und Vorhängeschloss. 20$ für zwei Personen losgeworden. Und nach dem ersten Abendessen in unserer Bordküche, bei der der Rauchmelder mehrfach angesprungen ist, noch eine Runde ans Meer. Nicht zum Baden, nur zum Schauen.

Tag2 Map

Fortsetzung Panamericana Teil 1 – Tag 3: Zurück in der Wärme

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