Tag 7: ein paar Kilometer geschruppt

25.07.18 Glenn (mit 2 „nn“, das zweite „n“ ist stumm) hat noch einmal seinen Store aufgemacht, direkt am Gluane Lake gelegen, 16 Meilen südlich von Destruction Bay, mittlerweile sind wir in Kanada, nachdem wir den letzten freien Spot für unseren RV bekommen haben. Und weil wir nett waren, bekamen wir 5 US$ Nachlass.

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Der Mann hat Humor.Heute Nacht hat der Himmel ein paar Tropfen nach Alaska gesendet. Das wussten die Schnaken schon vorher und haben uns ein bisschen die Nacht verdorben. Deshalb war Andrea schon so früh auf den Beinen, hat erst einmal klar Schiff gemacht und nachdem das Frühstück fertig auf dem Tisch stand, wurde ich zum Duschen gejagt. Nochmal kurz Dumpen, mit dem amerikanischen System macht das mehr Spaß, als mit den neumodischen europäischen Plastikkoffern. Ist schon aufregend, wem man um diese Zeit auf dem Camping Ground antrifft. Vor einem Cabin ein Bauarbeiter, zähneputzend mit Pistole im Schulterhalfter.

Kurz nach 7 Uhr (ihr lest richtig) ab auf den Highway Nummer 1, gen Norden, über Glennallen, Gulkana, nach Tok. Dann auf den Alaska-Highway Richtung Süd-Osten. Das ist wieder die Panamericana. Wir hätten sie fast übersehen. Die US Grenzstation, mit jeder Menge Kameras für die Einreisespur. Und nach ein paar Meilen, dann direkt am Grenzstein Halt gemacht. Frau aus Bayern mit Mann aus Nordrhein Westphalen haben uns gebeten, mit einer 2 kg schweren Kamera ein paar Bildchen zu machen. Diese mussten sich dann revanchieren und so entstand das Bild zum Artikel:

Andrea pocht zuerst auf Ihre DSGVO-Rechte, aber nachdem sie das Bild gesehen hat, verzichtet sie auf den schwarzen Balken. Es dauerte knappe 20 Meilen bevor die kanadische Grenzstation auftauchte. Pässe anschauen und checken, genau sechs Fragen und dann waren wir drin. Im zweitgrößten Land der Erde. Für mich bereits das zweite Mal, Andrea hat mit mir auf ihren ersten Kanada-Besuch angestoßen. Der erste Eindruck: Die Kanadier bauen die besseren Straßen, die US Bauarbeiter haben die netteren Grid-Girls und sogar einen Pilot Fahrzeug, dem man folgen muss und der einen durch die Baustelle lotst. Quasi wie ein Schlepper. Und Flüsse haben die, hier der White-River.

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Jetzt steht gleich das Abendessen auf dem Tisch, nach exakt 707 km sind wir beide recht hungrig.

P.S. Wenn ich mich zu Hause noch einmal über das langsame Internet beschweren sollte, erinnert mich an Alaska/Kanada.

Tag7 Map

Fortsetzung Panamericana Teil 1 – Tag 8: Kein Internet

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