Tag 4 – Vollautomatisierter Stellplatz

Der Diesel schnurrt so vor sich hin. Ziel ist es, erst in Italien tanken zu müssen. Der Preisunterschied von 40 Cent pro Liter ist es wert. Auch wenn wir mehrere Pässe vor uns haben. Zuerst den Brünig-, dann den Grimsel- und schließlich den Simplon-Pass. Der Mercedes fährt sich wie ein Personenwagen. Nicht zu vergleichen mit dem schweren Geschoss, dass wir in Alaska zur Verfügung hatten. Alles ganz easy. Und dann ist sie da. Die Grenze nach Italien. Und gleich darauf die erste Tanke. Die Betreiber nehmen noch mit, was sie können. Im Tal leuchtet dann zum ersten Mal die Kontrollleuchte auf, man möge doch Diesel nachfüllen. Dem sind wir dann auch nachgekommen. Weitere 900 km können jetzt zurückgelegt werden.

Der Tag ist wie im Flug vergangen, außer den üblichen Rastpausen mit Baguett, Schinken, Käse und Trauben haben wir Strecke gemacht. Zeit für die App, etwas rund um Lago Maggiore zu suchen. Sieht nicht so gut aus. Man sollte den See wechseln. Dann haben wir ihn gefunden. Den ersten Stellplatz, der vollautomatisiert ist. In Rufweite zum Lago D‘orta, mit Toilette, Dusche, Entsorgung und WLAN. Man zieht eine Chip-Karte und nur nach dem Bezahlen der Zeit mit der Chip-Karte kommt man wieder raus. Toilette: Chipkarte. Dusche: Chipkarte. Ausgang: Chipkarte. Jemand anwesend: Fehlanzeige. Bei Problemen: Telefon-Nummer. Man investiert in Stromversorgung , Toilette, also Infrastruktur. Und dann muss man nur mal das Geld abholen und die Chipkarten von Automat Eingang zum Automat Ausgang wechseln. Und vielleicht den Nahrungsautomat bestücken. weitere Arbeit: keine

Drinks im Club Blue
Im Blue Club gabs leckere Getränke und gute Musik

Und gegen 18:00 Uhr schallt es vom gegenüberliegenden Club herüber. Musik. Oldies. Passt. Mittlerweile sind wir eingespielt. Jeder weiß, was zu tun ist. Das Umstapeln unserer Reisetaschen funktioniert bestens. Wir machen uns auf den Weg in den Ort, hatten bei der Durchfahrt eine Eisdiele gefunden. Auch hier Vorbereitungen zu einem Fest. Als wir zurückgekehrt sind, beschließen wir zu kochen. Wir essen also in der Board-Küche, lecker was man mit zwei Pfannen und zwei Töpfen so zaubern kann. Im Sitzen habe ich auch noch nicht gekocht.

Wenn man die Musik nicht abschalten kann, muss man sie besuchen. Gesagt, getan. Nur nicht die Chip-Karte vergessen, die öffnet uns auch den Hintereingang. Und dann, bevor wir bestellen konnten, setzte der Regen ein. Der überwiegende Arbeitseinsatz der Mädels und Jungs war zunichte gemacht worden.

Drinks und gute Laune in der Blu Bar

Wir sind dann doch recht früh gegangen, denn am nächsten Morgen steht ein längerer Trip zur Ligurischen Küste vor uns.

Bisher erschienen in 2022

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