Tag 1 – Abholen des Caravans

Letzter Tag im August. Noch gilt das 9€ Ticket, welches uns nach Stuttgart bringen wird. Am Dienstag total gefreut über den Anruf von roadsurfer, dass das Reisemobil, ein Marco Polo von Mercedes, bereits ab 09:00 in der früh zum Abholen bereit ist. Das bedeutet, am Mittwoch ganz früh aus dem Haus.
Wir haben einen Kaffee in Stuttgart bekommen und dann gings auch schon zur Einweisung am Fahrzeug in weißer Lackierung. Hier ein Hebel, dort ein Schalter, Gas lässt sich nicht elektrisch ein/aus ausschalten, über erweiterte Steuerung von Mercedes. Wow, das sieht gut aus, oder vielleicht doch zu früh gefreut. Schon in den Videos ist uns aufgefallen, dass über einen Stauraum nicht wirklich reden kann. Für einen Business-Menschen, der von A nach B fährt und nach ein paar Tagen wieder zu Hause die Wäsche austauscht man dieses Gefährt gut sein, aber wo er seine Krawatten und Hemden aufhängt, dass muss man sich fragen. Fragen wir uns auch. Kochen in diesem Fahrzeug funktioniert erstaunlich gut, am besten im Sitzen, und die Frau außerhalb des Wagens. Ich nehme es vorweg, nach 3 Tagen wissen wir , wie man was wohin staut, wenn man angekommen ist, Aufstelldach ausfahren, Bettwäsche nach oben, Bett hochziehen.

Mercedes Marco Polo von Roadsurfer
Mercedes Marco Polo

Jeder von uns hat eine Tasche, die in den Frontraum gepackt werden. Laptoptasche ins Heck. Stühle nach draußen, Campingtisch auch. Unsere Surface benötigen 220 Volt, das Kabel ist lang genügend. Beim Einräumen haben wir versucht, unsere Alaska-Kenntnisse umzusetzen. Nun, das ist uns gelungen, wenn man sich vor dem Kochen überlegt, was wird aus dem großen Kühlschrank benötigt, welche Gewürze und Zutaten benötigt werden und sich mit einem Blick aus dem Fenster überzeugt, dass auch draußen serviert werden kann. Irgendwann sind wir dann losgekommen, und Richtung Bodensee gefahren. Es gibt keine feste Route, der Mercedes Navigation mitgeteilt, dass wir keine Autobahn benutzen wollen. Leider hat Mercedes in der Navigation immer noch kein Menü versteckt, dass den Insassen Besonderheiten links und rechts der Strecke Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte aufpoppen lassen könnte. Einfach ein Urlaubsmodus. Wir haben‘s ja nicht eilig, den einen oder anderen Abstecher hätten wir da schon mitgenommen. Marco Polo hat ja auch nicht alles sofort erfahren auf seinen Reisen.


So ging es also Richtung Bodensee und die erste Übernachtung stand an. Ein paar gekennzeichnete Stellen, WLAN mit wirklich lustigem Passwort, gutes Essen (wir haben traditionsgemäß unser erstes Menü bei MCD eingenommen), aber den 3 Typen aus Österreich, die auf Montage für Windräder waren, hat es geschmeckt. Die erste Nacht neben dem Gasthaus Krone war noch chaotisch. Wie auch die Temperaturen. Alles musste 2x in die Hand genommen werden. Und dann auch der „nächtliche“ Toilettengang. Deshalb ging es recht früh los, am 2. Tag

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